Forschung.

    Forschung? Richtig. Wir bieten nicht nur Dienstleistungen an – mit Abklärung, Therapie, Beratung und Kursen. Sondern schaffen auch die Grundlagen dafür: indem wir forschen.

    Zwei dieser Forschungsprojekte stellen wir Ihnen hier vor:

    Projekt WESUK > Wahrnehmungsprobleme: Erfassung von Säuglingen und Kleinkindern

    Die jahrzehntelange diagnostische Erfahrung der Stiftung wahrnehmung.ch und ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter liess den Schluss zu, dass es möglich sein sollte, Wahrnehmungsprobleme in den ersten Lebensjahren zu erkennen.

    In Zusammenarbeit mit Ostschweizer Kinderärztinnen und Kinderärzten hat die Stiftung wahrnehmung.ch eine Longitudinalstudie durchgeführt. Deren Ergebnisse machten es möglich, ein Screening zu entwickeln – sozusagen ein «Suchinstrument», mit dessen Hilfe ein Verdacht für vorhandene Wahrnehmungsprobleme aufgedeckt, aber keine Diagnose gestellt werden kann.

    Das Screening lässt sich zu zwei Zeitpunkten (15 bis 18 Monate und 24 bis 27 Monate) mit je einem eigenen Screeninginstrument durchführen. Dafür stehen ein Materialkoffer, Beobachtungsbogen und ein Interviewteil mit Fragen an die Adresse der Eltern zur Verfügung – plus ein hilfreiches Handbuch. Es beschreibt in allgemein verständlicher Sprache den theoretischen Hintergrund und enthält sämtliche Informationen, die für die Durchführung, die Auswertung und die Beurteilung des Screenings notwendig sind.

    Das Screening ist bestens geeignet für pädiatrische Vorsorgeuntersuchungen und alle Fachpersonen, die sich mit der kindlichen Entwicklung beschäftigen. Im Rahmen einer Schulung können Sie das Screening kennenlernen und erwerben.

    Hier erhalten Sie einen kurzen Einblick in das Screening 

    Hier melden Sie sich für die WESUK-Schulung an

    WESUK Wahrnehmungsprobleme: Erfassung von Säuglingen und Kleinkindern (pdf) 2007
    Teilnahme am Geschehnis als diagnostisches Kriterium im Kleinkindalter (pdf) 2009
    Neues Screening WESUK – Wahrnehmungsprobleme früh erkennen (pdf) 2013

    Projekt GISKO > Gespürte Interaktion und soziale Kognition

    In einer Langzeitstudie zur Früherfassung von Wahrnehmungsproblemen (WESUK) konnte die Stiftung wahrnehmung.ch nachweisen, dass bereits innerhalb der ersten beiden Lebensjahre speziell ein Faktor sehr gute Werte im Hinblick auf die prediktive Validität (Vorhersagevalidität) aufwies: der Faktor «Gemeinsames Geschehnis», der Items (Fragepunkte) zum Rollenwechsel des Kindes zwischen verständnisvoller Teilnahme und eigenem sinnvollem Agieren beinhaltete.

    Indirekt liess sich darlegen, dass zwischen der taktil-kinaesthetischen Wahrnehmung und der Teilnahme an gemeinsamen Geschehnissen ein Zusammenhang besteht. Nach wie vor ungeklärt ist, wie dieser Zusammenhang genau aussieht und welche Mechanismen dabei eine wesentliche Rolle spielen.

    Auch das Affolter-Modell® kennt in Bezug auf die Bedingungen und Voraussetzungen zur sozialen Entwicklung nur grobe Antworten. Das heisst: Es wurden bezüglich dieser Fragestellung bisher nie genauere Untersuchungen vorgenommen. Der Hauptfokus dieses Projekts besteht deshalb in der Erforschung der Frage, inwieweit sich die taktil-kinaesthetische bzw. haptische Wahrnehmung auf die soziale Kognition auswirkt und dabei für die Ontogenese höherer Entwicklungsleistungen von Relevanz ist.

    Gespürte Wahrnehmung und gemeinsame Handlung im Alltag (pdf) 2014

    Wenn Sie mehr wissen möchten: Lassen Sie es uns bitte wissen. Und wenn Sie dazu einen Beitrag leisten möchten: Wir sind für jeden finanziellen «Zustupf» dankbar.

    Sollten Sie an eine grössere Zuwendung planen, dann sind wir selbstverständlich auch offen für Gespräche und Diskussionen, um ein geeignetes neues Forschungsprojekt zusammen mit Ihnen zu definieren.

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