Wie nehmen Sie Probleme
    mit der Wahrnehmung wahr?

    Menschen mit Problemen in der Wahrnehmung unterscheiden sich auf den ersten Blick nicht von Menschen ohne diese Probleme.

    Das Problem wird für Sie erst ersichtlich, wenn alltägliche Situationen zur Hürde werden. Je nach Situation und Schweregrad machen Sie zum Beispiel folgende Beobachtungen:

    • massive Wutanfälle
    • Essprobleme
    • motorische Ungeschicklichkeiten
    • häufige Unfälle (20x am gleichen Herd die Finger verbrennen)
    • Kleidungsstücke beim Anziehen vergessen
    • Schlafstörungen
    • Ängste

    Menschen mit Problemen in der Wahrnehmung zeigen im Alltag ein von der Norm abweichendes Verhalten.

    Sie wirken auf ihre Umwelt in Extremen:

    • Sie sind eckig/unangepasst oder aber extrem angepasst (Mitläufer).
    • Sie schauen nur zu oder verfallen in blinden Aktionismus.
    • Sie sind distanzlos oder aber extrem zurückgezogen.
    • Sie haben keine Ausdauer oder zeigen monoton-gleichbleibende Tätigkeiten über längere Zeit.
    • Sie klettern wie ein Eichhörnchen, können aber nicht über eine Wiese laufen.
    • Sie sprechen ganz schlecht oder sprechen unablässig – über Spezialinteressen und/oder in Floskeln.

    Was ist das wahre Problem?

    Die Orientierung im Alltag und die Bewältigung alltäglicher Situationen erfordert zu jedem Zeitpunkt die Suche nach Informationen – und deren Verarbeitung.

    Menschen mit Problemen in der Wahrnehmung sind in ihren Möglichkeiten, Informationen angemessen zu verarbeiten, eingeschränkt. Sie können in einer bestimmten Situation wichtige Informationen nur bruchstückhaft erkennen und oft nicht richtig einordnen.

    Verändert sich die Situation, erscheinen im Prinzip vertraute Elemente als unvertraut. Situationen oder Handlungsweisen anderer Personen werden oft nicht verstanden. Dies führt dazu, dass auf beherrschte Handlungsabläufe nicht zurückgegriffen werden kann – Anforderungen ausserhalb des vertrauten Rahmens lassen sich nicht mehr erfüllen.

    Ein Beispiel: Das Treppensteigen zu Hause geht unauffällig-harmonisch vor sich, das Treppensteigen im Warenhaus nur im Nachstellschritt.

    Dieses Phänomen führt zu Angst und Abwehr.

    Beispiel: Ein Kind reagiert auf den Kauf der neuen Gummistiefel mit einem Wutanfall.

    Wahrnehmung hat viele Aspekte.

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